Ernährung - Dreampudel

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Ernährung





Über die Ernährung von Hunden gibt es  zahlreiche Bücher und noch mehr unterschiedliche Meinungen.  Die  Industrie vermittelt überzeugend, dass in Fertigfutter alles Wichtige  enthalten ist, was der Hund braucht, um gesund alt zu werden. Diverse  Literatur (z.B. “ Katzen würden Mäuse kaufen”) und Studien lassen doch  starke Zweifel aufkommen.

Da Gorden zum echten Futternörgler  wurde, habe ich mich mit dem Thema Ernährung intensiver beschäftigt und  bin so zur Rohfütterung gekommen.  
Am Anfang fand ich es eher furchteinflössend und teilweise wie ein Buch mit sieben Siegeln.
Errechnen  wie viel Mineralstoffe und Vitamine mein Hund braucht?  Bekommt er  wirklich alle Dinge, die er benötigt und kann ich es der jeweiligen  Lebenssituation anpassen?
Ich habe mir den Einstieg leichter gemacht und anfänglich auf Fertigbarf- Produkte zurückgegriffen.
Durch meine Erfahrungen lasse ich es nicht gelten, dass industriell hergestelltes Futter bequemer ist.
Fertigbarfprodukte müssen auch nur in den Fressnapf gegeben werden.

Was bedeutet BARF ?
              
              
                
Das Wort Barf kommt ursprünglich aus Amerika und bedeutet "bones and raw food", womit die Biologisch Artgerechte Roh Fütterung  gemeint ist. Unserer Hunde werden biologisch artgerecht roh ernährt,  dass heißt, 80 % der Tagesration besteht aus Fleisch, der Rest  besteht  bei uns aus pflanzliche Anteilen. „Fleisch“ verwende ich hier als  Überbegriff, gemeint sind natürlich Muskel- Fleisch, Innereien, Knochen,  Blut und Knorpel. Jede dieser „Fleisch“-Arten enthält andere wichtige  Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Aus diesem Grund versuche ich immer  für Abwechslung zu sorgen. Seltenere Fleischsorten, wie Pferd, Strauß  oder Ente mögen meine Fellnasen nicht.



                
Bestandteile einer vollwertigen Ernährung
              
              
                
Innereien:
Ich  biete meinen Hunden als Innereien einmal in der Woche Leber an. Alle  anderen Fleischsorten werden roh angeboten; Leber koche ich allerdings  ab. Leber sollte in Maßen gefüttert werden, da sie neben Kupfer, Eisen,  Biotin, A- und B- Vitaminen auch Glykogen, das wiederum nur schwer vom  Hundeorganismus abgebaut wird.  Vitamin A ist wichtig für die  Hautbeschaffenheit, das Sehvermögen, das Knorpelgewebe und das  Immunsystem enthält.





Unsere Welpen werden ab der vierten Woche mit Fleisch vertraut gemacht.
Sie bekommen
keine industrielle Welpenmilch/ Brei oder eingeweichtes Trockenfutter.
Fleisch wird schnell akzeptiert und es schmeckt sichtlich.






Rohe Knochen:
Rohe Knochen sollten eigentlich ein  fester Bestandteil eines Barf-Futterplans sein. Auf dem Speiseplan  meiner Hunde stehen Rinderknochen von der Brust, Ochsenschwanz und  Hühnerhälse.  Meine Mädels sind davon begeistert, während der Herr des  Hauses sich sehr zurückhält. Die Fütterung von Knochen ist nicht nur  wegen der Versorgung mit Kalzium wichtig, ein wesentlicher Punkt ist  auch die Zahnpflege. Beim Kauen und Abnagen des Fleisches vom Knochen  putzt sich der Hund die Zähne und kommt dabei an Zwischenräume, die er  beim Zerbeißen/ herunter schlingen von Trockenfutter gar nicht kommt.
Wichtig:  Knochen immer roh füttern! Werden sie erhitzt, zerstört dies nicht nur  alle Vitamine, Eiweiße und Mineralien, sondern verändert auch die  Knochenstruktur, so dass der Knochen brüchig wird und splittern kann.  Die Splitter könnten sich dann gefährlich im Magen-Darm-Trakt Ihres  Hundes verfangen und ihn verletzen. Da Gorden Knochen nur annagt, ist  klein gemahlenes Knochenmehl für uns eine gute Alternative.



Milchprodukte:

Bei  Milchprodukten scheiden sich die Geister. Meine Hunde sind in keinster  weise für Milchprodukte zu begeistern. In Ausnahmefälle- bei großem  Hunger, wird Hüttenkäse kurz angeleckt und eher widerwillig gefressen.  Käse hingegen wird als "Leckerchen" gerne verputzt.

Öle:
Verschiedene  Öle ergänzen die ausgewogene Hundeernährung. Zum einen, werden sie  benötigt, um die fettlöslichen Vitamine aus der Grünfütterung zu lösen,  zum anderen aber auch enthalten sie wichtige Fettsäuren, die der  Hundeorganismus selbst nicht bilden kann. Ich verwende meistens Rapsöl,  Nuss- Lachs- oder Hanföl. ( die beiden letzen gut zu bestellen bei  Pernaturam)


Gemüse:
Unsere Fellnasen bekommen ungefähr 80% Fleisch, Innereien und Knochen.
Die  restlichen 20% bestehen dann aus Obst, Gemüse und Salat . Die meisten  Vitamine befinden sich in den grünen Teilen der Pflanzen. Also im  Blattgrün, im Karottengrün oder ganz allgemein in den Salatblättern, die  aber dann fein püriert werden müssen, da die einzelnen Zellen sonst  nicht aufgenommen werden können. Meistens koche ich mittags ein bisschen  Gemüse mehr, so dass für die Hundis noch etwas übrig bleibt. Unser  Vierbeiner mögen sehr gerne gekochten Brokkoli, Sellerie und Fenchel.  Möhren und Apfel reibe ich roh.
Es gibt auch die Möglichkeit auf  Gemüseflocken oder Babygläschen zurückzugreifen. Gemüseflocken müssen vorher eingeweicht werden.

Kohlenhydrate:
Eigentlich  benötigt der Hund keine Kohlenhydrate und der Weizenanteil z. B in  Nudeln und Brot ist auch nicht für die Ernährung sinnvoll. Unsere Pudel  bekommen auch mal eine übriggebliebene Kartoffel und ein bisschen Reis ,  oder Nudel unter das Fleisch. Es wird gerne angenommen. Eine getrocknete Brötchenhälfte wird  von unseren Vierbeinern als besondere Belohnung mit Begeisterung verschlungen.

Die gute  Konstitution und der Appetit unserer Vierbeiner zeigt mir, dass wir es  richtig machen und gute Ernährung nicht kompliziert sein muss . Auf die  Vielseitigkeit kommt es an!

Hier einige Links zu unseren Bezugsquellen:
Haustierkost.de
Das Tierhotel
Die Futterscheune
Lunderland
Pernaturam


                
Ist das roh füttern nicht gefährlich?
                          
                
Wer  sich um Salmonellen, Würmer, Bakterien und Viren sorgt: die Verdauung  von Katzen und Hunden ist auf rohes Fleisch ausgerichtet. Der  Verdauungstrakt von Fleischfressern ist viel kürzer als beispielsweise  beim Menschen (Allesfresser) oder bei Kühen (Pflanzenfresser). Bei  gesunden Tieren haben solche Krankheitserreger keine Chance, da die  Verdauung viel schneller funktioniert. Auch ist die Magensäure ( ph <  1) viel aggressiver, als beispielsweise beim Menschen.
Grundsätzlich gilt,  beim Verarbeiten von rohem Fleisch, sollten gewisse  hygienische Maßnahmen  beachten werden.








 
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