Dreampudel

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Frieda sucht ihre Mahlzeit selber aus.



         

  viel frische Luft macht müde....





Frieda genießt zum Geburtstag niederländische Nordseeluft.
Aber vorher musste eine praktische Strandfrisur her.

Stellung halten.









Reif für die Insel???




Frieda genießt die Sonne, das ist dieses komische runde Ding, das sich in den letzten Wochen sehr rar gemacht hat :-)





Friedas Jahresrückblick 2018

Liebe Tante Gabi!
Hallo Mama Nyma!
Ich habe mich ja schon lange nicht mehr gemeldet. Meine Leute haben einfach  keine Zeit, ewig am Computer zu sitzen und Briefe in meinem Auftrag zu  schreiben. Denn ich mag es viel lieber, wenn sie sich mit mir  beschäftigen.
Um es vorweg zu nehmen: mir geht es hier ausgesprochen gut. Meine Leute  haben ihre täglichen Abläufe und Rituale und ich passe mich dem ganzen Trubel  hier unauffällig an. In Wahrheit machen meine Leute natürlich immer nur das, was  ich möchte.
Am besten gefällt mir, wenn ich abends nicht nur meinen Napf mit Futter  bekomme, sondern meine Leute mir ordentliches Essen überlassen. Meine Leibspeise  sind Nudeln mit Broccoli, aber ich mag auch Kartoffeln mit Sauce, Reis mit Mais  und Würstchen oder reines Gemüse – wann immer was übrig bleibt, bekomme ich das  – das ist eine feine Sache. Frauchen sagt immer, solange ich sportlich schlank  bleibe, spricht nichts dagegen, dass ich mir ab und an abends den Bauch mit  Menschenessen vollschlage.
Neulich hatte ich die Idee, mir mal etwas vom Tisch zu holen. Ich dachte ja  nur, dann müssen sie es nicht erst in meinen Topf tun. Ich wollte ihnen was  Gutes tun und verhindern, dass sie sich bücken müssen. Aber irgendwie fanden sie  das gar nicht gut. Das gab ein Gemecker, das könnt ihr euch nicht vorstellen.  Ich habe mich dann pflichtschuldig mit hängenden Ohren und hängendem Schwanz in  meine Höhle unter der Treppe verzogen. Da ich aussah wie das Elend in Person,  hatten sie auch sofort wieder Mitleid und waren wieder nett zu mir. Frauchen  kann da allerdings echt stur sein, wenn ich was mache, was so gar nicht geht,  wie sie sagt. Ist zum Glück nicht oft der Fall...
Mein Jahr war geprägt von Urlauben. Wir waren in diesem Jahr wirklich viel  unterwegs, aber nicht immer nur im Wohnwagen, sondern auch oft im Hotel. Auch  dort konnte ich mich benehmen. Entweder habe ich beim Abendessen brav im Zimmer  gewartet oder ich durfte mit. Urlaub ist die beste Zeit des Jahres. Ich liebe  es, wenn meine Leute alle um mich herum sind, wenn immer einer da ist, der mich  streichelt, wenn wir viel laufen oder jemand mit mir spricht. Dann lege ich den  Kopf schief und tue so, als würde ich Wort für Wort verstehen.
Begeistert bin ich beim Sport. Einmal pro Woche gehe ich mit Frauchen zum  Agility. Wenn Frauchen den Parcours abgeht, beobachte ich sie immer aus der  Ferne und schaue mir genau an, welche Bewegungen sie macht. Wenn wir dann dran  sind, weiß ich immer schon, wo es lang geht. Clever, oder? Nach der ersten Runde  gebe ich dann auch immer meinen Senf dazu, wenn Frauchen mir die Hindernisse  nennt. Muss sie echt nicht tun, schließlich sehe ich, was kommt.
Besonders gern besuche ich Finja beim Leichtathletik – dort sind ganz viele  nette Kinder, die mich alle streicheln wollen. Im Sommer haben die Kinder ein  Wettrennen veranstaltet – gegen mich, 50 m. Es war ein Witz. Von mir war nur ein  Staubwirbel zu sehen, ich habe natürlich gewonnen. Seitdem nennen sie mich  Vereinshund – was ist das? Egal, sie mögen mich
Im Sommer habe ich auch meinen ersten richtigen Lauf gehabt. Drei Kilometer  waren natürlich pillepalle, aber meine Leute konnten nicht länger und mein  Kumpel Clover hatte auch nicht mehr Power. Also war nach einer Runde schon  wieder Schluss. Aber cool war es trotzdem. Ich hatte immerhin eine echte  Startnummer – und habe wie alle Starter ein T-Shirt geschenkt bekommen. Das  haben meine Leute verknotet, so dass es ein feines Zerrspielzeug geworden  ist.
Apropos spielen – mein liebstes Spiel ist natürlich Balljagen. Ich renne  dann wie verrückt quer über alle Felder oder durch den Garten, um meinen Ball an  der Schnur wieder zu holen. Alle haben Freude dran, deshalb macht es mir  natürlich auch Spaß. Auch lustig ist Kuscheltiere zerstören. Frauchen näht sie  ja immer wieder zusammen und ich kann dann immer wieder von vorne beginnen. Wenn  meine Leute abends auf dem Sofa sitzen, lege ich mich meistens zu ihren Füßen  dazu – allerdings erst, wenn ich meinen Knabberspaß – ein paar Sesamstangen –  bekommen habe. Manchmal habe ich aber keine Lust auf Schlafen. Dann schleppe ich  alle Tiere und Kausachen an und spiele vorm Fernseher. Meine Leute finden mich  dann immer etwas verrückt, aber ich mache das ja auch nur, um sie zu erfreuen.  Die finden das nämlich äußerst lustig, wenn ich so etwas mache. Vor allem mein  Teddy ist ein würdiger Gegner.
Natürlich gehe ich auch immer auf Mäusejagd. Ich habe auch schon zwei Mäuse  gefangen, aber die Maus und Frauchen haben so gequietscht, dass ich vor Schreck  die Maus fallengelassen habe. Die Maus lag allerdings ganz still da...
In ungewohnten Situationen bin ich inzwischen auch total cool geworden.  Neulich im Weihnachtstrubel, wir waren mal wieder unterwegs und mussten im Hotel  schlafen. Das ist nicht verkehrt, denn im Urlaub darf ich immer ins Bett. Sehr  gemütlich. Aber ich schweife ab... Wir waren in der vollen Stadt unterwegs – so  viel Beine und gestresste Menschen, dazu hechelnde Hunde, die an der Leine  zerren. Ich habe längst begriffen, dass man damit nichts, aber auch gar nichts  erreichen kann. Also bin ich zur Freude meiner Leute genau zwischen ihnen  gegangen. Habe weder nach rechts noch nach links geschaut, sondern immer nur  aufgepasst, dass ich zwischen meinen Leuten bleibe. Da war der Stadtbummel dann  gar nicht mehr so schlimm. Und meine Leute waren erfreut, dass ich entspannt mit  ihnen laufe.
Ein mittelmäßiges Übel sind andere Hunde. Am schlimmsten ist es, wenn meine  Leute fremde Hunde streicheln, das kann ich mal gar nicht haben, dann beginne  ich mal ordentlich zu meckern. Überhaupt, mir reicht es, dass es mich und meine  Menschen gibt. Andere Hunde brauche ich nicht. Zwei Häuser weiter wohnt ein  hübscher Münsterländer Rüde. Wirklich hübsch, Carlos heißt er, aber mir gefällt  am besten an ihm, dass ich ihm die Zähne zeigen kann und er dann den Schwanz  einzieht und sich verzieht.
Begegnen uns andere Hunde an der Leine, dann ignoriere ich sie meistens.  Bei Carlos habe ich das jetzt perfektioniert. Meine Leute reden immer mit  Carlos’ Leuten und Carlos jammert und flennt und will zu mir. Sobald er damit  anfängt, drehe ich demonstrativ den Kopf weg und zeige mich völlig  desinteressiert. Der Kumpel schnallt es natürlich nicht.
Ein ganz harter Fall ist Kaya – ein Großpudel-Doodel. Dieser Jungspund  denkt doch tatsächlich, das sich mit ihr spielen will. Ich zeige ihr die Zähne,  knurre sie ordentlich an und sie macht einfach weiter, als wäre das Spaß und  Spiel. Unfassbar. Selbst wenn ich sie einfach stehen lasse, kommt sie hinterher.  Puh...
Ihr merkt, ich habe hier noch eine Menge Arbeit. Ich muss meine Leute  erziehen – könnt ihr euch vorstellen, dass ich immer noch nicht aufs Sofa darf?  – und natürlich all die anderen Hunde fernhalten. Natürlich habe ich auch  Aufgaben wir aufpassen: Ich bin ein echter Wachhund und kann so tief grollen wie  ein großer Wolf, wenn es an der Tür klingelt. Zum Glück weiß derjenige draußen  nicht, dass ich mich am liebsten in meiner Höhle verkriechen will, denn  irgendwie ist es auch unheimlich, wenn fremde, große Menschen hier auftauchen.  Kinder dürfen immer gern kommen. Da belle ich zwar auch, aber gleichzeitig freue  ich mich. Kinder sind toll!
Also – Leute erziehen ist hier noch ein ganz großes Thema. Sofa und Bett  sind tabu und Futternachschlag gibt es auch nur manchmal – das kann so nicht  weitergehen.
Bis bald, ich muss an die Arbeit.
Einen dicken Schmatzer von eurer Frieda
PS: Meine Leute finden mich natürlich wahnsinnig toll, deshalb machen sie  immer wahnsinnig viele Fotos von mir und die sollt ihr einige sehen, damit ihr  euch davon überzeugen könnt, dass es mir hier immer noch gut geht  Im Anhang sind  sie!


    

    

    

   

   


   


Frieda, der begossene Pudel


glücklich sieht anders aus
Wasser mag sie überhaupt gar nicht. Die Ohren hängen so tief wie möglich 😂

    
Wo Frieda ist, geht die Sonne auf 😍    -         na, fällt da was für mich ab?    


Was für ein Blick...

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